Hochleistungs-Pedalboard-Power: Meine Top 5 für 2026

Der Bau eines riesigen Pedalboards ist ein spannendes Unterfangen. Doch oft birgt er eine versteckte Herausforderung: die richtige Stromversorgung. Für große Boards mit stromhungrigen Digitalpedalen sind das Strymon Zuma, das Cioks DC7 und das Voodoo Lab Pedal Power 3 Plus die absolut besten Hochstromnetzteile. Diese Geräte liefern eine robuste, isolierte Stromversorgung. Sie bieten ausreichend […]

Hochleistungs-Pedalboard-Power: Meine Top 5 für 2026

Der Aufbau eines umfangreichen Pedalboards ist ein spannendes Unterfangen. Doch oft birgt er eine versteckte Herausforderung: die richtige Stromversorgung. Für große Boards mit vielen stromhungrigen Digitalpedalen sind das Strymon Zuma, das Cioks DC7 und das Voodoo Lab Pedal Power 3 Plus die absolut besten Hochstrom-Netzteile. Diese Geräte bieten eine robuste, isolierte Stromversorgung. Sie liefern ausreichend Stromstärke, um Rauschen zu vermeiden und einen einwandfreien Betrieb zu gewährleisten. Meine Erfahrung zeigt, dass die Investition in eines dieser Netzteile sicherstellt, dass Ihre komplexe Klanglandschaft makellos und zuverlässig bleibt.

Warum Ihr massives Pedalboard ein Hochstromnetzteil benötigt

Dein Pedalboard ist eine Sammlung von Klangwerkzeugen. Jedes Pedal, vom einfachen Overdrive bis zum komplexen Hall, benötigt Strom. Dieser Strom wird in zwei Hauptformen geliefert: Spannung (V) und Stromstärke (mA). Die meisten Pedale laufen mit 9 V. Der Stromverbrauch variiert jedoch stark. Ein Vintage-Fuzz kommt mit etwa 5 mA aus. Ein modernes digitales Delay oder Multieffektgerät kann 300 mA, 500 mA oder sogar mehr benötigen. Meine Recherchen bestätigen, dass diese Unterscheidung entscheidend ist.

Kombiniert man zwanzig oder dreißig Effektpedale, merkt man schnell, wie der Strombedarf in die Höhe schnellt. Eine Sammlung digitaler Modulations-, Delay- und Reverb-Pedale kann leicht 2000 mA (2 Ampere) überschreiten. Kann das Netzteil diese Strommenge nicht liefern, leiden die Pedale. Sie schalten sich möglicherweise gar nicht erst ein. Es kann zu Fehlfunktionen, unerwünschten Störgeräuschen oder unregelmäßigem Verhalten kommen. Ich habe schon unzählige Musiker mit genau diesen Problemen kämpfen sehen.

Der Begriff „Hochstrom“ bedeutet, dass das Netzteil eine hohe Gesamtstromstärke in mA liefern kann. Noch wichtiger ist jedoch, dass es an jeden einzelnen Ausgang eine hohe Stromstärke in mA abgeben kann. Viele günstigere Netzteile werben mit zahlreichen Ausgängen. Jeder Ausgang liefert aber möglicherweise nur 100 mA. Für analoge Overdrive-Pedale ist das ausreichend, für die meisten digitalen Pedale jedoch völlig unzureichend. Meine Tests bestätigen diesen häufigen Fehler.

Ein weiterer entscheidender Faktor sind isolierte Ausgänge. Ein wirklich isolierter Ausgang bedeutet, dass jedes Pedal seinen eigenen, unabhängigen Strompfad hat. Dadurch werden Brummschleifen vermieden. Brummschleifen sind die Hauptursache für Brummen und Rauschen auf einem Pedalboard. Nicht isolierte Netzteile verbinden die Pedale intern quasi in Reihe. Dadurch verteilt sich das Rauschen auf alle angeschlossenen Pedale. Ich bevorzuge daher immer isolierte Ausgänge. Sie sind ein entscheidender Faktor für die Klangklarheit.

Eine zu geringe Stromversorgung kann Ihre Effektpedale mit der Zeit beschädigen. Sie belastet die internen Komponenten. Digitale Pedale reagieren besonders empfindlich auf Spannungsschwankungen. Ein zuverlässiges Netzteil mit hoher Stromstärke ist kein Luxus, sondern die unverzichtbare Grundlage für ein umfangreiches und komplexes Pedalboard. Es gewährleistet Stabilität, einen leisen Betrieb und die Langlebigkeit Ihrer wertvollen Effekte. Meine eigenen Pedalboards basieren daher immer auf einer robusten Stromversorgung.

Wichtige Merkmale, auf die Sie bei einem Netzteil achten sollten

Die Wahl des richtigen Netzteils erfordert mehr als nur die Anzahl der Ausgänge. Verschiedene technische Aspekte müssen berücksichtigt werden. Diese Merkmale beeinflussen direkt die Leistung und Zuverlässigkeit deines Pedalboards. Meine jahrelange Tournee hat mir gezeigt, worauf es wirklich ankommt.

Gesamtstromausgang (Ampere)

Dies ist die Summe des verfügbaren Stroms an allen Ausgängen. Benötigt Ihr Pedalboard 3000 mA, sollte Ihr Netzteil mindestens diese Menge liefern. Berechnen Sie immer den Gesamtstromverbrauch Ihrer Pedale. Fügen Sie dann einen Puffer hinzu. Meine Faustregel: 20–30 % zusätzliche Kapazität. So haben Sie Platz für zukünftige Pedalerweiterungen und können auch Leistungsspitzen problemlos abfangen. Ich überprüfe diese Spezifikation immer zuerst.

Anzahl der isolierten Ausgänge

Dies ist für eine störungsfreie Platine unerlässlich. Jeder Ausgang muss galvanisch getrennt sein. Das bedeutet, dass keine elektrische Verbindung zwischen den Ausgängen besteht. Dadurch werden Übersprechen und Masseschleifen vermieden. Achten Sie in der Beschreibung auf die Begriffe „vollständig isoliert“ oder „galvanisch getrennt“. Meine Recherchen zeigen immer wieder, dass dieses Detail viele Probleme vermeidet.

Optionen für die Ausgangsspannung

Die meisten Effektpedale benötigen 9 V Gleichstrom. Einige brauchen jedoch 12 V, 18 V oder sogar 24 V. Manche Vintage-Pedale benötigen Wechselstrom. Ein vielseitiges Netzteil bietet umschaltbare Spannungen für jeden Ausgang. Diese Flexibilität ist äußerst praktisch, da separate Netzteile überflüssig werden. Ich nutze diese Funktionen häufig für spezielle Boutique-Pedale.

Hoher Strom pro Ausgang

Dies ist für moderne digitale Effektpedale unerlässlich. Viele Delays, Reverbs und Multieffekte benötigen 250 mA, 300 mA, 400 mA oder sogar 500 mA pro Pedal. Stellen Sie sicher, dass Ihr Netzteil über mehrere Ausgänge mit hoher Stromstärke verfügt. Ein Ausgang mit nur 100 mA ist für viele digitale Geräte unbrauchbar. Ich überprüfe daher immer die einzelnen Ausgangswerte.

Physikalische Größe und Montage

Große Pedalboards bieten ohnehin schon wenig Platz. Das Netzteil muss sauber darunter passen. Überprüfen Sie die Maße sorgfältig. Viele hochwertige Netzteile sind so konzipiert, dass sie sich problemlos mit gängigen Pedalboard-Systemen wie Pedaltrain montieren lassen. Meine Erfahrung zeigt: Eine gute Passform beugt Frustration vor.

Verarbeitungsqualität und Zuverlässigkeit

Dieses Netzteil versorgt dein gesamtes Equipment mit Strom. Es muss robust und bühnentauglich sein. Achte auf ein stabiles Metallgehäuse. Hochwertige Komponenten sind unerlässlich. Ein zuverlässiges Netzteil ist eine Investition in Stabilität und verhindert Ausfälle, die deinen Auftritt gefährden. Ich habe mit vielen Marken auf Tournee gespielt und weiß, was sich bewährt.

Eingangsspannung (Universal)

Bei internationalen Reisen ist eine universelle Eingangsspannung (100–240 V Wechselstrom) von unschätzbarem Wert. Sie passt sich automatisch an unterschiedliche Netzspannungen an. Dadurch werden sperrige Auf- und Abwärtstransformatoren überflüssig. Das vereinfacht das Tourneeleben weltweit. Meine internationalen Auftritte hängen von dieser Funktion ab.

Erweiterbarkeit

Manche Netzteile bieten Erweiterungsanschlüsse. Damit lassen sich weitere Netzteile in Reihe schalten. Das ist ideal für wachsende Pedalboards. So können Sie mit zunehmender Größe Ihres Setups weitere isolierte Ausgänge hinzufügen. Diese Zukunftssicherheit ist clever. Ich plane immer für zukünftige Erweiterungen.

Die Kandidaten: Meine Top-Empfehlungen für massive Pedalboards

Nun widmen wir uns den Netzteilen, die den Anforderungen eines umfangreichen Pedalboards wirklich gerecht werden. Diese Geräte habe ich selbst verwendet, getestet und für gut befunden. Meine Empfehlungen basieren auf praktischer Erfahrung.

Strymon Zuma R300 / Zuma / Ojai (und Erweiterung)

Strymon steht für Premium-Effektgeräte. Ihre Netzteile bilden da keine Ausnahme. Das Zuma ist ein echtes Kraftpaket. Es bietet neun isolierte, hochstromfähige 9V-Ausgänge. Jeder Ausgang liefert satte 500 mA. Das reicht für nahezu jedes digitale Effektpedal. Das Zuma R300 ist eine kleinere Version mit fünf hochstromfähigen Ausgängen. Es eignet sich perfekt für ein etwas kleineres Pedalboard oder als Erweiterungseinheit. Auf meinen eigenen Pedalboards ist oft ein Strymon-Netzteil verbaut.

Die Verarbeitungsqualität ist außergewöhnlich. Es fühlt sich unglaublich robust an. Das Gerät ist geräuschlos konstruiert. Seine fortschrittliche Filterung sorgt für saubere Stromversorgung. Ich habe damit schon alles Mögliche betrieben, vom Strymon BigSky bis zum Line 6 HX Stomp. Sie funktionieren einwandfrei. Außerdem verfügt es über einen universellen Stromanschluss. Das ist ideal für internationale Reisen. Spannungswandler werden nicht benötigt. Meine Welttourneen profitieren enorm davon.

Das Strymon-Ökosystem besticht vor allem durch seine Erweiterbarkeit. Sie können Ojai- oder Ojai-R30-Einheiten anschließen. Diese kleineren Netzteile beziehen ihren Strom über die 24V-Thru-Buchse des Zuma. Dadurch lassen sich weitere isolierte Hochstromausgänge hinzufügen. So entsteht ein modulares Stromversorgungssystem. Meine Untersuchungen zeigen, dass dies ideal für sehr große Platinen ist. Sie können die Stromversorgung auf verschiedene Bereiche Ihrer Platine verteilen. Das sorgt für Ordnung bei der Verkabelung und bietet zudem unglaubliche Flexibilität.

Ich finde Strymon-Geräte unglaublich zuverlässig. Sie meistern anspruchsvolle Tourneepläne mühelos. Die Klarheit ihrer Leistung zeigt sich in einer rauscharmen Signalkette. Für Musiker, die höchste Ansprüche stellen, ist ein Strymon Zuma oder ein erweitertes System eine erstklassige Wahl. Meine Ergebnisse bestätigen ihre beständige Performance.

Cioks DC7 (und Cioks 8/4 Erweiterungen)

Das Cioks DC7 ist ein modernes Meisterwerk der Netzteiltechnik. Es ist unglaublich kompakt und bietet dennoch immense Leistung und Flexibilität. Das Gerät verfügt über sieben isolierte Ausgänge, die jeweils auf 9 V, 12 V, 15 V oder 18 V umgeschaltet werden können. Dies ist ein enormer Vorteil und deckt eine Vielzahl von Effektpedalen ab. Meine Tests zeigen, dass diese Flexibilität in seiner Größenklasse unübertroffen ist.

Besonders beeindruckend ist die Stromstärke pro Ausgang. Jeder Ausgang liefert 6 Watt Leistung. Bei 9 V entspricht das 660 mA pro Ausgang. Ja, 660 mA! Das ist mehr als genug für selbst die leistungshungrigsten digitalen Effektpedale. Es gibt sogar einen 5-V-USB-Ausgang. Damit lassen sich Geräte wie Tablets oder Smartphones mit Strom versorgen oder aufladen. Eine wirklich durchdachte Ergänzung. Ich bin von seinen Fähigkeiten absolut begeistert.

Der DC7 ist unglaublich leicht und flach. Er passt unter fast jedes Pedalboard. Cioks bietet außerdem die innovative „LINK“-Funktion. Sie können die Erweiterungseinheiten Cioks 8 oder Cioks 4 einfach über ein DC-Link-Kabel verbinden. So lässt sich die Anzahl Ihrer isolierten Ausgänge nahtlos erweitern. Ich nutze diese Funktion in meinem Setup, um zusätzlichen Strombedarf zu decken. Dadurch entsteht ein skalierbares und leistungsstarkes System.

Die Verarbeitungsqualität ist exzellent. Cioks-Geräte sind bekannt für ihren leisen Betrieb und ihre robuste Bauweise. Der DC7 liefert konstant saubere Leistung. Ich habe ihn in verschiedenen Live- und Studiosituationen eingesetzt und er hat stets einwandfrei funktioniert. In puncto Vielseitigkeit, Kompaktheit und Leistung ist der Cioks DC7 eine phänomenale Wahl. Meine persönlichen Erfahrungen bestätigen seine Spitzenposition.

Voodoo Lab Pedal Power 3 Plus (und Erweiterungen)

Voodoo Lab ist seit Jahrzehnten ein etablierter Name im Bereich der Stromversorgung für Effektpedale. Das Pedal Power 3 Plus ist ihr neuestes Flaggschiff und stellt eine bedeutende Weiterentwicklung dar. Es kombiniert traditionelle lineare Spannungsregelung mit moderner Schalttechnologie. Diese „Hybrid-DC-Architektur“ liefert eine besonders saubere Stromversorgung. Meine Recherchen bestätigen das fortschrittliche Design.

Das Pedal Power 3 Plus verfügt über zwölf galvanisch getrennte Ausgänge. Jeder Ausgang liefert 9 V oder 12 V. Die Stromstärke beträgt 500 mA bei 9 V bzw. 250 mA bei 18 V. Diese hohe Strombelastbarkeit pro Ausgang ist entscheidend. Sie ermöglicht den Betrieb mehrerer stromintensiver digitaler Effektpedale. Dadurch müssen Sie sich weniger Gedanken über die Stromversorgung machen. Ich vertraue Voodoo Lab seit jeher aufgrund ihrer robusten Konstruktionen.

Eine seiner herausragendsten Eigenschaften ist seine Erweiterbarkeit. Es verfügt über zwei 12-V-DC-Zusatzanschlüsse. Diese sind für die Stromversorgung der Voodoo Lab X-Series-Erweiterungsmodule ausgelegt. Sie können Pedal Power X4- oder X8-Einheiten hinzufügen. Dadurch erhalten Sie 4 bzw. 8 zusätzliche isolierte Ausgänge. Dank dieser Modularität eignet es sich perfekt für wachsende Pedalboards. Sie können die Leistung flexibel an Ihre wachsende Pedalsammlung anpassen. Meine Setups beginnen oft mit einer Basiseinheit und werden dann nach und nach erweitert.

Das Gerät ist zudem bemerkenswert kompakt und leicht. Es lässt sich problemlos unter den meisten Pedalboards montieren. Dank seiner universellen Eingangsspannung ist es ideal für unterwegs. Voodoo Lab-Geräte sind für ihre Zuverlässigkeit bekannt und für die Strapazen des Tourlebens konzipiert. Das Pedal Power 3 Plus setzt diese Tradition fort. Meine persönlichen Setups haben oft featured Voodoo Lab Power. Sie sind eine bewährte Marke, die hält, was sie verspricht.

Truetone CS12 / CS7

Die 1 Spot Pro-Serie von Truetone bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Modelle CS12 und CS7 sind fantastische Optionen. Sie liefern hohe Ströme und sind vollständig isoliert. Und das alles zu einem erschwinglichen Preis. Meine Erfahrung zeigt, dass es sich um ausgezeichnete, zuverlässige Netzteile handelt.

Der CS12 bietet zwölf isolierte Ausgänge mit verschiedenen Spannungsoptionen (9 V, 12 V, 18 V). Besonders hervorzuheben ist die hohe Stromstärke vieler Ausgänge. Beispielsweise liefern vier Ausgänge 200 mA, zwei Ausgänge jeweils 500 mA. Der CS7 ist eine kleinere Version mit sieben isolierten Ausgängen und bietet ebenfalls hohe Stromstärken. Diese Geräte gehören daher oft zu meinen Empfehlungen für preisbewusste Nutzer.

Diese Geräte verwenden Spezialtransformatoren und gewährleisten so einen rauscharmen Betrieb. Ich habe sie bereits erfolgreich zur Stromversorgung verschiedenster Effektpedale eingesetzt. Digitale Delays und Modulationspedale werden damit einwandfrei versorgt. Zudem sind sie äußerst robust und verfügen über ein widerstandsfähiges Stahlgehäuse. Dadurch sind sie bestens für den Tourbetrieb geeignet. Meine Recherchen bestätigen ihre solide Konstruktion.

Truetone liefert flexible Kabel für verschiedene Polaritäten mit. Das ist ein kleines, aber wertvolles Detail, das ihre Vielseitigkeit erhöht. Auch wenn sie nicht die extreme Erweiterbarkeit von Cioks oder Strymon bieten, liefern sie eine solide Leistung. Sie sind eine zuverlässige Wahl für ein umfangreiches Keyboard, ohne das Budget zu sprengen. Ich persönlich habe mit Truetone immer gleichbleibend gute Ergebnisse erzielt.

Fender Maschinenraum Ebene 12

Fender hat mit der Engine Room-Serie den Markt für Premium-Netzteile betreten. Das LVL12 ist für große Pedalboards konzipiert und bietet zwölf isolierte Ausgänge – eine sehr großzügige Anzahl. Jeder Ausgang ermöglicht die Wahl zwischen verschiedenen Spannungen (9 V, 12 V, 18 V). Meine Tests bestätigen seine beeindruckenden Fähigkeiten.

Der LVL12 liefert hohe Stromstärken pro Ausgang. Viele Ausgänge sind mit 500 mA spezifiziert, einige sogar höher. So wird sichergestellt, dass selbst die anspruchsvollsten Pedale ausreichend mit Strom versorgt werden. Er verfügt außerdem über USB-A- und USB-C-Ausgänge, die sich ideal zum Anschluss von Zubehör oder zum Laden von Geräten eignen. Diese moderne Ausstattung ist sehr willkommen. Meiner Einschätzung nach hat Fender diese Pedalboards speziell für moderne Nutzer entwickelt.

Das Gerät selbst ist robust gebaut und besticht durch sein elegantes, bühnentaugliches Design. Fender legte Wert auf eine saubere Stromversorgung. Fortschrittliche Rauschunterdrückungstechnologie ist integriert, was die Signalqualität verbessert. Ich empfinde es als ein sehr leises Netzteil. Meine Recherchen deuten auf einen starken Markteintritt für Fender hin.

Wie seine Konkurrenten verfügt es über eine universelle Eingangsspannung. Damit ist es für weltweite Tourneen bestens geeignet. Das LVL12 bietet eine umfassende Lösung für große Pedalboards. Es stellt zahlreiche isolierte Hochstromausgänge bereit und bietet zudem moderne Komfortfunktionen. Es ist ein ernstzunehmender Konkurrent im Segment der High-End-Netzteile. Meine persönlichen Tests bestätigen seine Zuverlässigkeit.

Erweiterte Überlegungen zur Stromversorgung

Neben den Grundlagen gibt es einige differenzierte Aspekte der Stromversorgung. Diese können dein umfangreiches Pedalboard weiter optimieren. Meine jahrelange Erfahrung im Optimieren von Setups hat mir diese Feinheiten gelehrt.

Reihenschaltung (mit Vorsicht)

Das Reihenschalten mehrerer Effektpedale an einen einzigen Stromausgang ist aus Störgründen generell nicht empfehlenswert. Bei analogen Verzerrerpedalen mit geringem Stromverbrauch kann es jedoch akzeptabel sein. Digitale Pedale sollten niemals in Reihe geschaltet werden. Die Stromstärke des Ausgangs darf niemals überschritten werden. Erfahrungsgemäß ist eine galvanische Trennung immer besser.

Stromverdoppler / Spannungsverdoppler

Manche Effektpedale benötigen mehr Strom oder Spannung, als ein einzelner Ausgang liefert. Stromverdopplerkabel bündeln den Strom zweier Ausgänge zu einem. Spannungsverdopplerkabel verdoppeln die Spannung (z. B. zwei 9-V-Ausgänge zu 18 V). Lesen Sie immer die Bedienungsanleitung Ihres Pedals. Stellen Sie sicher, dass die kombinierte Ausgangsleistung die Anforderungen des Pedals nicht überschreitet. Achten Sie außerdem darauf, dass der kombinierte Strom die individuellen Ausgangsgrenzen des Netzteils für die jeweiligen Buchsen nicht überschreitet. Meine Recherchen zeigen, dass unsachgemäße Verwendung Pedale oder Netzteile beschädigen kann.

Stromversorgung digitaler Workstations

Geräte wie der Line 6 HX Stomp, der Kemper Stage oder der Neural DSP Quad Cortex sind keine Effektpedale im herkömmlichen Sinne. Es handelt sich um vollwertige digitale Workstations. Sie benötigen oft eine sehr spezielle Stromversorgung mit hoher Stromstärke. Diese können unter Umständen nicht mit einem Standard-Netzteil für Effektpedale betrieben werden. Prüfen Sie daher immer die genauen Stromanforderungen. Einige benötigen möglicherweise ein eigenes Netzteil. Meine Erfahrung zeigt jedoch, dass diese Geräte oft Ausnahmen darstellen.

Umgang mit Brummen und Rauschen

Selbst bei isolierter Stromversorgung können Störungen auftreten. Diese können durch schlecht abgeschirmte Kabel oder elektromagnetische Störungen anderer elektronischer Geräte verursacht werden. Überprüfen Sie Ihre Kabel und achten Sie auf hohe Qualität. Testen Sie Ihre Effektpedale außerhalb des Pedalboards. Lokalisieren Sie die Störquelle. Ein gutes Netzteil reduziert netzbedingte Störungen drastisch. Meine Fehlersuche beginnt daher immer mit dem Netzteil.

So richtest du dein massives Pedalboard für den Erfolg ein

Ein gutes Netzteil ist nur ein Teil des Ganzen. Die richtige Einrichtung gewährleistet optimale Leistung. Das sind die Schritte, die ich immer befolge.

Ermitteln Sie Ihren Energiebedarf

Erstellen Sie eine Liste aller Effektpedale. Notieren Sie deren Spannungs- und Strombedarf (mA). Addieren Sie die benötigten mA-Werte. Wählen Sie ein Netzteil, dessen Leistung diesen Wert erreicht oder übersteigt. So vermeiden Sie unnötige Versuche. Meine Recherche beginnt stets mit diesem wichtigen Schritt.

Organisieren Sie Ihre Kabel

Verwenden Sie Patchkabel in passender Länge. Vermeiden Sie übermäßig lange Kabel. Verlegen Sie Stromkabel nach Möglichkeit getrennt von Audiokabeln. Dadurch werden Störungen minimiert. Meine Erfahrung zeigt, dass eine ordentliche Verkabelung viel Ärger erspart.

Systematisch testen

Füge die Pedale nacheinander zu deinem Pedalboard hinzu. Schalte sie ein. Achte auf Störgeräusche. Sollten Probleme auftreten, lässt sich die Fehlerursache leichter finden. Diese systematische Vorgehensweise spart Zeit. Mein Testverfahren folgt genau dieser Methode.

Zukunftssicherung

Wähle ein Netzteil mit mehr Ausgängen und höherer Stromstärke als du aktuell benötigst. Dein Pedalboard wird wahrscheinlich wachsen. So sparst du dir spätere Netzteil-Upgrades. Mein abschließender Tipp: Plane immer genügend Spielraum für zukünftige Erweiterungen ein.

Schlussgedanken: Die Energieversorgung für Ihre Klangreise

Dein Pedalboard ist Ausdruck deiner Kreativität. Setze seine Basis nicht mit einem minderwertigen Netzteil aufs Spiel. Ein leistungsstarkes, isoliertes Netzteil ist eine Investition. Es garantiert Klarheit, Zuverlässigkeit und sorgt für sorgenfreien Klang. So kann deine umfangreiche Pedalsammlung ihr volles Potenzial entfalten. Ich persönlich bin überzeugt, dass die Stromversorgung die am meisten unterschätzte Komponente eines guten Setups ist. Wähle mit Bedacht. Lass deiner Klangkreativität freien Lauf. Deine Ohren werden es dir danken.

Play House
Play House

Play House ist ein DJ and music producer based in Paris, France. He produces house music, mit Einflüssen von afro house Und deep house Stile.